Freiwillige Feuerwehr München
Abteilung Großhadern

Einsatzuniform:

Die Einsatzuniform der Freiwilligen Feuerwehr München, welche die Basis für alle weiteren Uniformen bildet, besteht aus Feuerwehrsicherheitsstiefeln, einer Bundhose aus dem feuerfesten Material Nomex und einem Poloshirt oder Sweatshirt.

Persönliche Schutzausrüstung (PSA):

Diese Erweiterung der Einsatzuniform kommt bei allen Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr München zum tragen und prägt somit das Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit.

Sie ergänzt die Einsatzuniform um einen Mantel, welcher wie die Einsatzhose aus dem feuerfesten Material Nomex besteht. Dazu kommt ein Helm mit Nackenleder, Handschuhe aus Rindnappaleder und ein Sicherheitsgurt mit Sicherungsfunktion.

Damit ist die Sicherheit sowohl bei technischen Hilfeleistungen gegeben, als auch bei Brandeinsätzen.

Atemschutzausrüstung:

Bei Brandeinsätzen oder dem Verdacht auf Atemgifte jeglicher Art legen alle Trupps im Gefahrenbereich die Atemschutzausrüstung an.
Dazu gehören neben der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) eine Atemschutzmaske über die eine Nomexhaube zum Hitzeschutz des Kopf- und Halsbereiches getragen wird.

Dazu kommt der Feuerwehrsicherheitsgurt, welcher im Notfall auch, in Kombination mit der Feuerwehrleine, zum Beispiel das Abseilen aus einem Brandraum ermöglicht.
Ebenso gehört zu der Ausrüstung der Pressluftatmer „Auer AirGo pro“ welcher dem Trupp jeweils 300 Bar Atemluft bereitstellt. Damit ist der Atemschutztrupp für etwa 30 Minuten unabhängig von jeglicher Atemluft und kann sich frei innerhalb des Brandraumes bewegen.

Spritzschutzanzug

Bei Gefahrguteinsätzen greift die Freiwillige Feuerwehr München in der Regel auf den Spritzschutzanzug (Körperschutzform 2) zurück.

Dieser bietet in Verbindung mit dem Atemschutzgerät einen wirksamen Schutz vor der Kontaminierung und Inkorporation gefährlicher Substanzen und Keime. Der Spritzschutzanzug kommt in Kombination mit Gummistiefeln zum Einsatz, da dieses Material das Eindringen von Flüssigkeiten verhindert.

Schnittschutzausrüstung:

Diese Form der Ausrüstung kommt bei jedem Einsatz mit Kettensäge zum Tragen.
Dies passiert meist nach größeren Unwettern.

Hierbei wird ein Gittervisier auf den Helm befestigt, welches beim Sägen das Beschlagen des Visieres verhindert und dennoch vor umherfliegenden Schnittresten schützt.
Ebenso wird eine Schnittschutzhose, entweder über der Einsatzhose oder stattdessen getragen.